Sie sind hier: Sportangebot > Kali

Hinweise / Aktionen

Spinning-Workshop

» Anmeldung Spinning I
(Mi., 18.15 - 19.15)
» Anmeldung Spinning II
(Mi., 19.15 - 20.15)

Einsteiger
Dienstags 16:30-17:30 Uhr

Fortgeschrittene
Dienstags 18:00-19:00 Uhr

BaKos die Osnabrücker Ballschule e.V.

Wir vermitteln Ihren Kindern
Spaß an der Bewegung!

Samstags
10:00-10:45 Uhr 3 -5 jährige Kinder
11:00- 11:45 Uhr 5-7 jährige Kinder

Anmeldung im Verein erforderlich

 




Ansprechpartner

Kali –Philippinische Kampfkunst:
Christian Dellbrügge

Mobil: 0151 2034 7014

 

 

Trainingszeiten

Mittwochs

Albert-Schweitzer-Schule, Reinhold-Tiling-Weg

17.30 - 18.30 offenes Training

18.30 - 20.00 geleitetes Training

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Kali - Philippinische Kampfkunst

Kali, Filipino Martial Arts – Kali, philippinische Kampfkünste
Kali ist…Tradition, Selbstverteidigung, Bewegung,vieles mehr…

Kali (oder auch Escrima oder Arnis) steht für die Bezeichnung der philippinischen Kampfkünste im Allgemeinen. Die Wurzel dieser Kampfkunsttechniken liegt im südostasiatischen Raum. Seefahrern von dort besiedelten vor Jahrhunderten die Philippinen und brachten ihre Kriegskünste mit. Im Lauf der Zeit entwickelt sich daraus ein unabhängiger Stil. Als die Spanier als Kolonialmacht auftraten, erwies sich im Befreiungskampf die philippinische Kampfkunst als sehr erfolgreich. Erst die Feuerwaffen brachten den Kolonialherren den Sieg.

Die Philippinen bestehen aus zahlreichen Inseln und es gibt mit Sicherheit noch mehr verschiedene Systeme – Gebiete oder Familie haben ihr eigenes System. Grundsätzlich handelt es sich hier um waffenbasierende Systeme, der typische Stock ist eher als Trainingsgerät zusehen und stellt eigentlich einen Klingenersatz dar.
Klingenwaffen waren teuer und damit auch recht kostbar, aus diesem Grund (und auch um das Verletzungsrisiko zu minimieren) wurde häufig mit Stöckern trainiert. Einige Systeme haben sich im Laufe der Zeit ganz von der Klinge getrennt und trainieren mit den Stock als Stock.


Im wesentlichen setzen sich die Kali Systeme aus folgenden Bereichen zusammen:

  • Einzelstock (solo baston)
  • Doppelstock (double baston)
  • Schwert & Dolch / Lang- und Kurzstock
    (Espada y daga)
  • Dolch/Messer (daga)
  • Doppeldolch / Messer (double daga)
  • Ringen (dumog)
  • Filipino Boxing (panantukan oder auch dirty boxing)
  • Tritt – und Knietechniken (Sikaran)
  • Stock mit zwei Händen (Tapado)
  • Langstock / Speer (Sibat)
  • flexible Waffen (Kette, Gürtel, Handtuch, Schal)

In den philippinischen Kampfkünsten beginnt der Schüler mit Waffen und im Laufe der Ausbildung wandert er quasi durch alle Stufen. Trainiert wird sehr viel in Drillform. Das heißt es gibt festgelegte Abläufe. Diese Drills stellen keinen Kampf dar. Ziel ist es eine Basis zu schaffen und Attribute wie z.B. Distanz, Timing, Reflexe, Koordination und Co zu schulen.
Durch diese spezielle Unterrichtsform werden die Attribute schneller gestärkt werden als bei herkömmlichen Übungsmethoden. Im weiteren Training treten die Drills in den Hintergrund bis hin zum freien Training. Viele „leere“ Handtechniken leiten sich von Messertechniken ab. Auch wenn in den philippinischen Kampfkünsten waffenlos (panatukan, sikaran, dumog) trainiert wird, steht die Waffe im Vordergrund, Das heißt, auch am Boden kommt es zum Einsatz von Waffen, waffenloses kämpfen will man eigentlich nicht. Generell herrscht auf den Philippinen nach wie vor der Tenor: Wenn du waffenlos kämpfen musst, dann hast du etwas falsch gemacht. Eine Klinge (Messer) stellt oft das Minimum an Bewaffnung dar.

Dies lässt sich aber mit der westlichen Mentalität und auch Gesetzgebung nur schwer in Einklang bringen. Waffen im übertragenen Sinn, oder besser Hilfsmittel lassen sich in vielen Alltagsdingen wiederfinden: Regenschirme, Kugelschreiber, aufgerollte Zeitung, Schlüssel usw.
Kali ist eines der vielseitigsten Kampfkunstsysteme und erfordert ein ständiges Anpassen an neue Situationen. Auf Grund seiner Vielschichtigkeit bieten die philippinischen Kampfkünste für jeden etwas, egal ob jung oder alt, Frau oder Mann.

Neues aus der Kali-Abteilung

Philippinische Kampfkünste? Ist das was für mich?! Aber ja!

Die philippinischen Kampfkünste bieten weit mehr als man auf den ersten Blick vermutet.
Längst gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, dass das Training die kognitiven Fähigkeiten erheblich verbessert.

 

So werden zahlreiche Übungen (drills) erlernt und zusammen mit Partnern geübt. Hierdurch werden nicht nur "Kampftechniken" erlernt.

Bimanuelle (beidhändige) Koordination, rhythmische Bewegungen und Hand-Augen-Koordination spielen eine wertvolle Rolle beim Training des Gehirns.

Neben dem körperlichen Training wird also nebenbei das Gehirn mit trainiert! Neuro- und Bewegungswissenschaftler und andere Pädagogen nutzen diese Elemente aus den  philippinischen Kampfkünste - ziehen auch sie ihren Nutzen aus unseren Training.

Desweiterem bauen sie ihre Koordination, Reflexe, innere und äußere Haltung auf. Durch das Training verbessert sich ihre Achtsamkeit im Alltag. Ziehen sie auch in brenzlichen" Situationen ihren Nutzen aus ihren erweiterten Fähigkeiten; behalten sie den Überblick und einen kühlen Kopf - durch unser Training haben sie auch gelernt sich effektiv zu verteidigen und zu behaupten!

 

Sind sie immer noch der Meinung das philippinische Kampfkünste nichts für sie ist?
Dann lassen sie sich von uns bei Probetrainings überzeugen.

Keine Nachrichten verfügbar.

 

© 2019 SSC Dodesheide e.V. | Reinhold-Tiling-Weg 60 | 49088 Osnabrück | Tel. 0541 189995 | info@ssc-dodesheide.de